Schreibaby = Bauchschmerzen & Co.:
Die Symptome beginnen meist 2-3 Wochen
nach der Geburt, finden sich häufig zwischen der 6. und 8.
Lebenswoche und verschwinden um den dritten Lebensmonat
herum. Was die sogenannten Dreimonatskoliken
genau auslöst, ist im Detail nicht bekannt. Unzureichendes Aufstoßen, zu hastiges Trinken oder zu stark aufgeschüttelte Flaschennahrung können neben vermehrten Darmgasen
(Blähungen), hochsteigender Magensäure (Reflux)
oder auch psychosomatischen Ursachen zu den typischen
Beschwerden des jungen Babys führen.
Nur selten verbirgt sich hinter den Beschwerden, die
häufig am Spätnachmittag oder in den Abendstunden
auftreten, eine echte Allergie gegen Kuhmilch. Viel
häufiger liegt die Ursache darin, dass das Baby, wenn es
mit der Flasche gefüttert wird, zuviel Luft mit der Nahrung
herunterschluckt. Das kann zusätzlich 1/3 der Nahrungsmenge
an Luft bedeuten.
Zu empfehlen ist, spezielle Fläschchen mit Ventilsaugern
zu verwenden, die Milch vorsichtig anzurühren und etwas
abstehen zu lassen, damit die Luft entweicht. Stillende
Mütter sollten das Problem mit einem Kinderarzt, einer
Hebamme oder einer Stillberaterin besprechen. Vielleicht
kann man schon mit einer Änderung der Stilltechnik
vermeiden, dass das Baby zu viel Luft mit- schluckt.
Können Sie mit diesen einfachen Empfehlungen keine
Besserung erzielen, sollten Sie unbedingt Ihren Kinderarzt
aufsuchen.
Auch wenn sich hinter Bauchschmerzen und Blähungen
bei Babys meistens harmlose Ursachen verbergen, wird
Ihr Kinderarzt ggf. durch weitere Untersuchungen ernsthafte
Ursachen / Erkrankungen ausschließen oder behandeln.
ängstigen und zermürben die jungen Eltern, erst recht,
wenn sie über mehrere Wochen hinweg immer wieder
auftreten.